DAS ERSTE BILD

…mit meiner neuen ZEISS IKON Contaflex! Die Kamera, mit der ich bisher gearbeitet habe, hat eigentlich einem Freund gehört. Jetzt habe ich endlich eine eigene gefunden. Und die 50 Jahre alte Dame funktioniert ganz wunderbar!

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VOM SICH TRAUEN

Kurzfassung für Schnellleser:
Super-Doku: SOLITUDE | Dokumentation über die Akademie Schloss Solitude von Marcel Wehn
Super-Typ: Hamed Taheri, Theaterregisseur
Super-Zitat: Bei 45:30

Langfassung für Detailliebhaber:
Vor Kurzem habe ich die wunderbare Dokumentation über die (Kunst-) Akademie Schloss Solitude gesehen, die auch immer noch auf YouTube in voller Länge verfügbar ist.
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HITZE IM KESSEL

Ich laufe
zur Eisdiele.
Tropfen
an mir herab.
Verlangsamte Körper,
verlangsamter Kopf.
Gedanken ziehen sich
wie klebrige Masse.
Und schmelzen
bevor sie.
Der eiserne Wille
verflüssigt.
Logik zerfließt in
ach egal.
Schweinehund,
mein bester Freund:
Noch ein Eis?

EILMELDUNG: DAS WORT „SINGLE“ EXISTIERT NICHT MEHR

Da sich immer mehr Menschen besonders in Großstädten dafür entscheiden keine Beziehung einzugehen und die Vorstellung jeder Mensch müsse einen Seelenverwandten finden zu steigenden Depressionsfällen geführt hat (siehe Artikel Liebe 6.0), wurde heute von offizieller Seite mitgeteilt, dass das Wort „Single“ nicht mehr existiert und ab sofort nicht mehr verwendet werden darf.

Das Wort „Single“ implizierte einen vorübergehenden und möglichst schnell zu behebenden Mangelzustand des Menschen, weshalb Experten dringen vom Gebrauch dieser Bezeichnung abgeraten haben. Diese Personengruppe soll ab sofort nur noch als „Menschen“ bezeichnet werden, da Menschen in der Regel bereits als früher bezeichnete „Singles“ geboren werden und deshalb keine zusätzliche Bezeichnung notwendig ist.

LIEBE 6.0

Pünktlich zur längst überfälligen Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe in den USA (ich hoffe Deutschland folgt bald nach), ist ein ebenfalls amerikanisches Video über die Liebe durchs Netz gegeistert. Es beschäftigt sich mit der Frage, wie die Liebe eigentlich aussah, als noch nicht jeder seinen Seelenverwandten finden musste.

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STUTTGART AM MEER

Ich streife durch mein Viertel, besorge hier und da etwas und bin nach einer Weile ziemlich bepackt. Um mich herum herrscht lautes Treiben, Autos hupen, Menschen laufen im Stechschritt und reden laut – Mittagspausenzeit. Meine Schultern schmerzen von dem schweren Gepäck und ich freue mich, als ich an einem meiner Lieblingslokale vorbeikomme. Ich sitze an der Bar und bestelle einen Kaffee bei dem nettesten Kellner des Viertels.

Immer noch lautes Treiben und Hektik, was für eine Anstrengung. Mein Blick schweift durch das Lokal, ich sehe Palmen, rote Wände und Weinkisten, Schachbrettkacheln und alte Lampen. Plötzlich fühle ich mich, als säße ich in einer Bar im Süden und höre aus der Ferne das Meer rauschen.

Ich mache es mir wohlig bequem in dieser Vorstellung und mein Kaffee schmeckt einfach wunderbar. Ich denke nochmals an den Bikini, den ich mir gerade gekauft habe und bin glücklich. Ich sage zu dem netten Herrn hinter der Bar: „Wäre es nicht schön, wenn wir jetzt irgendwo im Süden wären und draußen hinter der nächsten Straßenecke das Meer?“. Er lacht. Ich weiß nicht genau, ob ihm die Idee gefällt oder ob er über mich lacht. Egal.

HOMÖOPATHIE, MONSANTO UND CO.

Gleich vorneweg: Ich bin ein Fan der Alternativmedizin. Homöopathie, Anthroposophische Medizin, Pflanzenheilkunde, TCM, Osteopathie und was sonst noch so hilft sind mir herzlich willkommen. Gerade die Homöopathie wird ja oft belächelt, da die „Wirkstoffe“ soweit verdünnt werden, bis sie eigentlich gar nicht mehr vorhanden sind: „Verkleppertes Wasser“ sozusagen. Weiterlesen