STUTTGART AM MEER

Ich streife durch mein Viertel, besorge hier und da etwas und bin nach einer Weile ziemlich bepackt. Um mich herum herrscht lautes Treiben, Autos hupen, Menschen laufen im Stechschritt und reden laut – Mittagspausenzeit. Meine Schultern schmerzen von dem schweren Gepäck und ich freue mich, als ich an einem meiner Lieblingslokale vorbeikomme. Ich sitze an der Bar und bestelle einen Kaffee bei dem nettesten Kellner des Viertels.

Immer noch lautes Treiben und Hektik, was für eine Anstrengung. Mein Blick schweift durch das Lokal, ich sehe Palmen, rote Wände und Weinkisten, Schachbrettkacheln und alte Lampen. Plötzlich fühle ich mich, als säße ich in einer Bar im Süden und höre aus der Ferne das Meer rauschen.

Ich mache es mir wohlig bequem in dieser Vorstellung und mein Kaffee schmeckt einfach wunderbar. Ich denke nochmals an den Bikini, den ich mir gerade gekauft habe und bin glücklich. Ich sage zu dem netten Herrn hinter der Bar: „Wäre es nicht schön, wenn wir jetzt irgendwo im Süden wären und draußen hinter der nächsten Straßenecke das Meer?“. Er lacht. Ich weiß nicht genau, ob ihm die Idee gefällt oder ob er über mich lacht. Egal.

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3 Gedanken zu “STUTTGART AM MEER

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